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tiscon halten


22.08.2001
LB Baden-Württemberg

Gerold Deppisch und Mirko Maier, Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewerten die tiscon-Aktie (WKN 745880) mit halten.

Das Unternehmen tiscon AG Infosystems positioniere sich als Anbieter für integrierte Produktinformationssysteme. Aufbauend auf der Produktfamilie TeDIS könnten vom Einkauf bis zum Vertrieb die elektronischen Geschäftsprozesse eines Unternehmens abgebildet werden. Daneben biete das Unternehmen Professional Services an.


Tiscon habe mit der Bekanntgabe der vorläufigen Zahlen für das 1. Halbjahr 2001 eine weitere Umsatz- und Gewinnwarnung veröffentlicht. Während im 1. Quartal 2001 noch ein Umsatz von 5 Mio. Euro erzielt worden sei, entfielen auf das 2. Quartal 2001 nur 2,8 Mio. Euro. Neben dem erwarteten Umsatzrückgang durch den Verkauf der together-Vertriebslizenz habe, wie die gesamte Branche, auch tiscon unter der schwachen Gesamtnachfrage nach IT-Dienstleistungen und Software-Produkte gelitten. Daher seien auch die Planzahlen für das Gesamtjahr von 29,6 Mio. Euro nicht mehr zu erreichen. Die Ertragsseite werde durch einen harten Konsolidierungsprozess belastet, der sowohl Einzelwertberichtigungen als auch umfassende Kostensenkungsmaßnahmen beinhalte. Für den hohen operativen Verlust von -3,9 Mio. Euro im 1. Halbjahr 20/01 dürften überwiegend zahlungsunwirksame Korrekturen im 2. Quartal 2001 ursächlich sein.

Das Management von tiscon, das erst kürzlich durch Herrn Döringer als CFO erweitert worden sei, habe im 2. Quartal 2001 eine umfassende Zäsur durchgeführt und zu hochgesteckte Erwartungen insbesondere im Bereich der Produktinformationssysteme revidiert. Dabei halte man die Produkte rund um das tiscon Solution House weiterhin für marktfähig, sehe aber neben dem Marktumfeld Probleme in der hohen Erklärungsbedürftigkeit und im geringen Bekanntheitsgrad. Durch geeignete Maßnahmen wolle das Unternehmen auch wieder die Umsätze im Bereich Professional Services steigern, der bisher die Cash-Cow des Unternehmens dargestellt habe. Gleichzeitig solle im 2. Halbjahr 2001 die überdurchschnittliche Kostenbasis verringert und dadurch die Ergebnisgrößen entlastet werden. Zwar habe das Unternehmen durch Aktienanleihen Buchverluste von 6,1 Mio. Euro zu verzeichnen, mit einem Wert dieser Anleihen von 7,7 Mio. Euro und einem Cashbestand von 6,6 Mio. Euro sein aber ausreichende finanzielle Mittel vorhanden, um den Konsolidierungsprozess bewältigen zu können.

Das laufende Jahr werde tiscon mit tief roten Ergebniszahlen abschließen. Für 2002 erwarte man eine Verbesserung der Umsatz- und Ertragslage. Die Experten der LBBW behalten ihre Halten-Einstufung bei.




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